Auftritt am Konrad-Duden-Gymnasium: Schüler streamen ein Musical live in die Wohnzimmer

Die Fünft- und Sechstklässler des Konrad-Duden-Gymnasiums zeigten beim Weihnachts-Musical „Artaban - Der Weise, der zu spät kam“ ihr schauspielerisches Talent. Foto: Michael Elsing


RP; 17.12.21

Wesel. Das Konrad-Duden-Gymnasium spielte in diesem Jahr gleich vier Mal das beliebte Weihnachtsmusical über den Weisen, der stets zu spät kam. Und weil Zuschauer in der Aula nicht erlaubt waren, saß das Publikum daheim auf dem Sofa. Wie das gelang.

Von Michael Elsing

Es gibt Dinge, die gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Und ganz ehrlich: Wer von uns hat es sich nicht schon einmal mit Spekulatius und Lebkuchen auf dem Sofa bequem gemacht, um sich den einen oder anderen Weihnachtsklassiker im Fernsehen anzuschauen. Wenn der kleine Lord Fauntleroy das Herz seines verstockten Großvaters erweicht, das Aschenbrödel mit den drei Haselnüssen die Liebe ihres Prinzen gewinnt oder der lebensmüde James Stewart in „Ist das Leben nicht schön“ vom Engel Clarence aufgezeigt bekommt, wie bedeutend sein Leben ist, dann wissen wir, das Fest ist nah.

Auch am Weseler Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) gibt es ein solches Ritual seit vielen Jahren. Das Weihnachtsmusical „Artaban – Der Weise, der zu spät kam“ wird von den Fünftklässlern stets im Dezember aufgeführt. „Bei uns am KDG heißt es immer, mit Artaban beginnt die Weihnachtszeit“, sagt Schulleiterin Karen Schneider. Doch die Corona-Pandemie vertrieb im vergangenen Jahr auch den Artaban. Er kam nicht zu spät, er kam gar nicht.


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