The Voice of Germany


Björn Amadeus Kahl:
Mit Gott aus Osnabrück zu The Voice  

The Voice of Germany 2014: Björn Amadeus Kahl singt mit seinem Vorbild Gregor Meyle in der Sat.1-Show „The Voice of Germany 2014“, Stefanie Kloß ist sein Coach Foto: SAT.1/ProSieben/Claudius Pflug

Berlin. Jubel bei „The Voice of Germany 2014“: Der Osnabrücker Student Björn Amadeus Kahl ist Schluss- und Höhepunkt der zweiten Folge von TVOG – mit Gottvertrauen und Unterstützung von Gregor Meyle geht er ins Team von Coach Stefanie Kloß.

Freie Auswahl für den Osnabrücker Björn Amadeus Kahl bei „The Voice of Germany 2014“: Rea Garvey, Stefanie Kloß und die Fanta-4-Musiker Smudo und Michi Beck drücken den Buzzer schon bei seinen ersten Tönen. Auch Samu Haber ist das Vergnügen anzusehen – er lässt sich nur bis zum Schlussakkord Zeit und drückt erst dann. Björn Amadeus entscheidet sich – so wie er es bei uns schon angekündigt hat – für Stefanie Kloß.

Wer ist Björn Amadeus Kahl? Porträt des Osnabrücker „Voice of Germany“-Kandidaten. ››

Björn Kahl bei „The Voice“: Duett mit Gregor Meyle

Eigentlich wollte der Osnabrücker Björn Amadeus Kahl den Song schon beim Casting interpretieren. Aber beim Vorsingen für „The Voice of Germany“ fühlte er sich mit Gregor Meyles „Keine ist wie du“ noch nicht sicher genug. Stattdessen hat er sich die Nummer für seinen ersten Auftritt in der Show aufgespart. Eine gute Entscheidung: Der 22-Jährige singt so befreit, dass sogar der Komponist selbst applaudiert: Gregor Meyle sitzt bei „The Voice of Germany“ im Publikum, kommt zu Björn auf die Bühne und singt mit ihm die Zugabe im Duett. Hier geht‘s zum kompletten Auftritt von Björn Amadeus Kahl bei „The Voice of Germany 2014“ – samt Jury-Reaktion und Gregor-Meyle-Duett.

Bei „The Voice of Germany“ kommt das Beste zum Schluss

Bis ganz am Ende die Live-Shows anfangen, ist „The Voice of Germany“ aufgezeichnet und nach Lust und Laune am Schneidetisch zusammengebastelt. Die Show kann also sorgfältig komponiert werden – mit einem sicheren Höhepunkt zum Schluss. Im letzten Jahr hatte der spätere TVOG-Sieger Andreas Kümmert regelmäßig den letzten Song in der Show. Diesmal mussten die Osnabrücker Fans länger und länger auf ihren Kandidaten Björn Amadeus Kahl warten. Ein gutes Zeichen. Und tatsächlich: Der 22-Jährige wird mit seiner Interpretation von „Keine ist wie du“ ans Ende der zweiten Folge von „The Voice of Germany“ platziert. Sein Duett mit Gregor Meyle wird damit zum Höhepunkt der Show. Das lässt für die Battle-Runde hoffen, auf die der Osnabrücker sich von Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß vorbereiten lässt.

TVOG-Star Björn Amadeus Kahl im Interview: Was macht er, wenn er ausscheidet? ››

Björn Amadeus bei TVOG: Bekenntnis zu Gott

„Für wen hast du das jetzt gesungen“, fragt Rea Garvey, als Björn Amadeus nach seinem Song noch Luft holt. Nach Gregor Meyles Trennungsschmerz-Ballade „Keine ist wie du“ erwarten alle den Namen einer verblichenen Liebe. Aber der Sohn zweier kirchlicher Musiker überrascht die Runde stattdessen mit seinem Bekenntnis zu Gott: „Ich bin Christ, und ich glaube, dass Gott den ganzen Talenten ihre geile Stimme gegeben hat. Ich wollte es für Gott machen, und ich wollte euch berühren und die Zuschauer.“

Was hat „The Voice of Germany“-Jurorin Stefanie Kloß mit Björn Amadeus vor?

Björn Amadeus hat zwar keine Silbermond-CDs zuhause im Schrank, aber trotzdem schon im Interview gesagt: Wenn er wählen kann, geht er ins Team von Stefanie Kloß. „Du hast es so gesungen, als würde es dir gerade passieren“, lobt die seine Gregor-Meyle-Interpretation. Und verspricht: „Ich hätte so viel Bock, mit dir Songs zu singen, mit deutschen Texten, und das mit jemandem, der es kann und ehrlich meint.“ Das Programm für die Battle-Shows steht also: Björn Amadeus Kahl bleibt bei „The Voice of Germany 2014“ den deutschen Texten treu.

Björn Amadeus im Netz: Wer dem „The Voice“-Sänger digital folgen möchte, kommt hier zu seiner Website, zu seinem Facebook-Auftritt und seinem Twitter-Account.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 

 

Björn Amadeus Kahl aus Wesel ist bei „The Voice of Germany“ zu sehen.

WESEL (gasch) Alles dreht sich bei „The Voice Of Germany“um diese eine Frage: Dreht sich ein Jury-Stuhl oder nicht? Ab heute Abend werden wegen dieser Frage wieder zahlreiche Fans den Fernseher einschalten und mit den Kandidaten mitfiebern. Die müssen bei den so genannten „Blind Auditions“nämlich vor den bekannten Juroren Stefanie Kloß (Silbermond), Rea Garvey (Reamonn), Samu Haber (Sunrise Avenue), Smudo und Michi Beck (Die Fantastischen Vier) singen, ohne dass diese sie sehen. Nur wenn den Juroren gefällt, was sie hören, und sie ihre Stühle umdrehen, kommt der Kandidat in die nächste Runde. Bewegt sich kein Stuhl, fliegt er raus. Die zweite Folge am Freitag wird die Familie von Björn Amadeus Kahl in Wesel mit besonderer Spannung verfolgen, denn dann ist der Auftritt des 22-Jährigen vor der Jury zu sehen.

FOTO: SAT.1/PROSIEBEN/CLAUDIUS PFLUG Björn Amadeus Kahl ist morgen in Sat 1 zu sehen – mit einem Song von Gregor Meyle.

Geboren wurde Björn Amadeus Kahl in Hessen, aufgewachsen ist er in Thüringen. Einen Großteil seiner Schulzeit verbrachte der sympathische junge Mann in Wesel, nahm Klavierunterricht an der Musik- und Kunstschule und machte 2011 sein Abi am Konrad-Duden-Gymnasium. Anschließend ging er nach Osnabrück, um Musikpädagogik mit dem Hauptfach Popgesang zu studieren. „Mein großer Traum ist es, professionell Musik zu machen“, sagt Kahl. Musik zu unterrichten kann er sich aber auch vorstellen – nebenbei oder als „Notfallplan.“

Erste Bühnenerfahrungen hat der junge Sänger längst gesammelt – bei Musicals in der Musik- und Kunstschule und bei Benefizkonzerten seiner Mutter Bettina Alms. Der Student schreibt eigene Lieder, gefühlvolle deutschsprachige Singer/ Songwriter-Stücke, wie er sagt. Anfang des Jahres bekam er ein Popstipendium des Landes Niedersachsen und konnte so eines seiner eigenen Lieder professionell produzieren. Ein Video dazu ist auf Youtube zu sehen. „Es gibt zwei Wege, um eine Musikkarriere zu starten“, ist Björn Amadeus Kahl überzeugt. Entweder sammle man möglichst viele Auftritte in der Hoffnung, irgendwann den Durchbruch zu schaffen. „Oder man nutzt die außergewöhnliche Möglichkeit, sich durch eine Musikshow schnell einem breiten Publikum vorzustellen.“Der 22-Jährige entschied sich für diese Möglichkeit, weil er überzeugt ist, dass „diese Show für mich das richtige Format ist“. Bei „The Voice“werde niemand bloßgestellt. Die TV-Aufnahmen waren Neuland für den Sänger. „Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, es war eine außergewöhnliche Erfahrung.“


Quelle: Rheinische Post Wesel - 09.10.2014 - C2 Wesel

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