KDG-Schülerinnen für Facharbeiten geehrt

 

Schulisches Engagement wurde belohnt
Zum Workshop der Katholischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms Universität Münster in Zusammenarbeit mit dem Bistum und der Bezirksregierung Münster waren drei Schülerinnen der Q1 eingeladen. Felicitas Schmidt, Eva Zimmermann und Madeline Ehlers hatten zusammen mit ihrem Religionslehrer Johannes Seeger ihre Facharbeiten im Fach Katholische Religionslehre bei der zuständigen Jury eingereicht. Bald darauf kam die freudige Nachricht ans KDG. Alle drei wurden zum dreitägigen Workshop in die Katholische Akademie Franz-Hitze Haus eingeladen. Dort wurde vom 26-28.06 intensiv an verschiedenen theologischen Problemfeldern zum Thema „Religion und Gewalt“ gearbeitet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Dozenten der Katholische Fakultät der WWU Münster bekamen die Schülerinnen Einblicke in die Thematik und einen kleinen Vorgeschmack auf die Arbeitsweise an einer Universität.

Am letzten Tag wurden dann in einer Feierstunde die besten drei Arbeiten prämiert und alle anderen Workshopteilnehmer mit einem Zertifikat belohnt. Auch wenn keine der ersten drei Plätze an die KDG-Schülerinnen ging, ist es doch ein toller Erfolg unter die besten 30 Arbeiten im Bistum Münster gekommen zu sein. Zudem war das KDG eine der wenigen staatlichen Schulen, die am Ende noch vertreten waren. Die ersten drei Plätze gingen alle an bischöfliche Gymnasien.

Rheinische Post vom 5.7.2012
WESEL (zel) Es war komplexer Stoff, der den Jugendlichen in Münster serviert wurde. Prof. Klaus Müller, Dekan der katholischen Fakultät Münster, erläuterte in seinem Festvortrag, wie wichtig die Unterscheidung zwischen Glauben und Vernunft sei. Sein 30-minütiger Festvortrag lieferte praktischen Anschauungsunterricht, wie sich Vorlesungen an der Uni Münster in Theologie anfühlen. Ein richtig dicker theoretischer Brocken zum Abschluss einer Tagung, bei der 30 Oberstufenschüler einen Einblick in theologische Arbeit erhielten.

Zum zweiten Mal nämlich hatte die Schulabteilung des Bischöflichen Generalvikariats einen Wettbewerb für Facharbeiten in Religion veranstaltet. Mehr als 300 Arbeiten fertigten Schüler im Bistum an. Die besten konnten eingereicht werden, aus denen eine Jury 30 herausragende Arbeiten auswählte, deren Verfasser nach Münster eingeladen wurden. Dazu gehörten auch drei junge Damen des Konrad-Duden-Gymnasiums: Eva Zimmermann, Felicitas Schmidt und Madeleine Ehlers hatten ihre Arbeiten bei Lehrer Johannes Seeger geschrieben. Die Tage in Münster fanden sie spannend und informativ. Zwar gehörten die Jugendlichen am Ende nicht zu den drei Preisträgern, aber die Arbeit mit den anderen Schülern in Münster habe eine Menge Spaß gemacht. Zumal neben der Theorie auch genug Zeit blieb, die Stadt zu erkunden.

Die Jury, die unter anderem aus fünf Professoren bestand, lobte die Arbeiten der ausgewählten Schüler. Sie hätten durch Eigenständigkeit und Originalität überzeugt. „Wichtig war für sie auch, wissenschaftliches Arbeiten in der Praxis kennen zu lernen“, sagte Jury-Mitglied Dr. Frank Meier-Hamidi

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