Projekttage

 

WESEL (sbr) "Es war nicht schlimm", sagt Milena-Anna Amerkamp (11), als sie aus der Sporthalle kommt. Sie hat gerade mit anderen Sechstklässlern am De-eskalationstraining teilgenommen und gelernt, Konflikte zu entschärfen. Heute enden die Projekttage zum Thema Prävention des Konrad-Duden-Gymnasiums. Rund 850 der insgesamt 1100 Schüler nahmen daran teil. Sie wurden je nach Alter von Lehrern und Mitarbeitern städtischer Einrichtungen und der Diakonie auf den Alltag im Gymnasium sowie auf das spätere Berufsleben vorbereitet.


Tanz, Vorträge und Lernen lernen

Es war das erste Mal, dass alle Projekte des KDG in einer Woche absolviert wurden. Bisher waren die einzelnen Workshops auf das gesamte Schuljahr verteilt. Da dadurch jedoch immer wieder Unterricht ausfallen musste, beschloss man nun, die Aktionen zusammen zulegen.

"Wie lange geht das Lied denn noch?", fragt ein Junge. Musik schallt aus einem CD-Player und etwa zwanzig Neuntklässler tanzen dazu - zu zweit und auch alleine. Sie sollen durch Tanz, Vorträge über Drogenprävention und zu Berufsorientierung vorbereitet werden. Das gilt auch für die Oberstufenschüler. Einige von ihnen sind derzeit auf Kursfahrt. Die Verbliebenen werden auf das wissenschaftliche Arbeiten an der Universität vorbereitet. Dazu besuchten sie unter anderem die Stadtbücherei.

In den unteren Klassen sieht die Zielsetzung anders aus: Die Fünftklässler sollen sich erst einmal an der für sie neuen Schule wohlfühlen und im Workshop das "Lernen lernen“.
Rheinische Post vom 14.9.2011

 

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