Mit Sonnenbrille zum Unterricht

 

Die Schüler des Konrad-Duden-Gymnasiums zieht’s künftig bei warmem Wetter nach draußen auf die neuen „Action-Bänke“

Wesel. 25 Grad im Klassen­zimmer, die stickige Luft steht, weil trotz geöffneter Fenster kein Luftzug hereinweht. Da­für scheint die Sonne unerbitt­lich mit hochsommerlicher Kraft in den Raum. Wer am Fenster sitzt, dem tropft der Schweiß aufs Schulheft. Hitze­frei, klare Sache! 25 Grad aber sind dafür noch zu wenig.

Noch kein hitzefrei

Die Schüler des Konrad-Duden-Gymnasiums (KDG) können dem stickig-heißen Klassenzimmer in Zukunft auch dann entfliehen, wenn Schulleiter Dr. Heinzgerd Schott sich noch sträubt, sei­nen Schülern hitzefrei zu ge­ben. Auf dem Pausenhof stell­te die Schule unter vier Schat­ten spendenden Platanen sechs so genannte „Action-Bänke" auf - ideal für Kleingruppenarbeit, erklärt Schott: „Gerade nachmittags ist der Unterricht nicht mehr so leh­rerzentriert, sondern schüler­orientierter." Es gibt keine Tische, deswe­gen „kann man da nicht so gut aufschreiben", findet Johanna aus der 6b des KDG. Allzu viel wird im Open-Air-Klassenzim­mer aber ohnehin nicht ge­schrieben. Die Schüler sollen diskutieren, sich austauschen und die Lerninhalte so erarbei­ten. Ab fünf Grad Außentem­peratur solle der Unterricht draußen zum Alltag gehören, fordert Johannas Mitschüler Marc. „Da komme ich aber nicht mit raus", nimmt ihm sei­ne Englischlehrerin Stephanie Gerwer energisch die Hoff­nung auf täglichen Draußen-Unterricht. 20 Grad sollten es schon sein. Sonnenbrillen, so versichert sie, seien dann aus­drücklich erlaubt.fb in NRZ vom 21.5.2011

 

siehe dazu auch unter Förderverein / Projekte /
den Artikel "Aktiv vor Ort"

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