KDG-Schüler checken ihre Begabungen

 

VON FELIX PAUS in RP vom 17.9.2011
WESEL „Kompetenz-Checker, Stärken erkennen, Chancen nutzen“,hieß das Motto der drei Projekttage am Konrad-Duden-Gymnasium, bei dem es für die Jahrgangsstufe 10, zu der auch ich gehöre, darum ging herauszufinden, wohin der Weg in die Welt der Arbeit einst führen könnte.
Norbert Haltermann von der Barmer GEK übte mit uns zunächst Vorstellungsgespräche. Er hatte richtig gute Ratschläge parat. Vor allem ist mir im Gedächtnis geblieben, dass ein fester, selbstbewusster Händedruck wichtig ist. „Außerdem sind die ersten paar Sekunden des Gesprächs entscheidend“, erklärte uns der Fachmann. „Ich werde einige Tipps in der Bewerbung fürs Schülerpraktikum umsetzen“, sagte Luca Bühnen nach Tag eins.

Nils’ Kompetenz: Hebamme

Am zweiten Tag standen schriftliche Bewerbungen auf dem Stundenplan - auf Englisch, weil heute viele deutsche Firmen international aktiv sind. „Es kann passieren, dass ihr auf einmal Englisch reden müsst“,sagte Englisch-Lehrer Ralf Kreuziger. Er hat uns die Besonderheiten einer englischen Bewerbung erläutert. Tom Himmelreich, Schüler des bilingualen Zweiges, sagt: „Es wird immer wichtiger, zweisprachig fit zu sein. Heute habe ich eine Menge gelernt.“
Der Abschlusstag war besonders spannend. Der Kompetenz-Check stand an. Im Informatik-Raum saß jeder an seinem eigenen Rechner. Zahlreiche Bögen mit Fragen zum mathematischen, mechanischen und technischem Verständnis mussten beackert werden. Außerdem musste man Aussagen wie „Bei zu viel Arbeit bekomme ich schlechte Laune“ auf einer Skala von eins bis 100 einordnen.
Konzentration war gefragt, es herrschte völlige Stille. Nach ungefähr einer Stunde waren alle 30 Schüler mit ihrem Test auf Englisch fertig und warteten gespannt auf ihr Ergebnis. Die Drucker liefen auf Hochtouren und spuckten ein Testergebnis nach dem anderen aus. Auf den Zetteln waren Berufe oder Studiengänge genannt, die der Kompetenz-Checker für passend hielt.
Am Ende löste Oliver Lemm von der Volksbank Rhein-Lippe mit uns Aufgaben, die im Einstellungstest Vorkommen können. Lehrerin Maria Koppe, KDG-Beauftragte für Berufsorientierung, war am Ende zufrieden: „Es ist gut gelaufen. Das Projekt liefert wichtige Anhaltspunkte für die Wahl der Leistungskurse im nächsten Schuljahr.“

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