"Bilder" in KDG-Aula

 

WESEL (RP) Es wird wieder farbig in der Aula des Konrad-Duden-Gymnasiums. In der neuen Ausstellung des Fördervereins zeigen Brigitte Dupont und Harald Hopp ihre Arbeiten unter dem schlichten Titel „Bilder“. Dupont und Hopp, beide wohnhaft in Xanten, wurden in der Europäischen Kunstakademie in Trier und im Artefact in Bonn ausgebildet. Brigitte Dupont arbeitet als Sozialarbeiterin und Familientherapeutin in Krefeld. Dort ist auch Harald Hopp als Geograf tätig. Die Bilder von Dupont stellen die zufällige Begegnung von Menschen in den Vordergrund. Eröffnung ist morgen um 18 Uhr. Die Weseler Künstlerin Kirsten Bruderek wird in die Schau einführen. Für Musik sorgen Ann-Christin Matzke (Saxofon) und Manuel Gründen (Klavier).

 

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WESEL  (krsa) Die Aula des Konrad- Duden-Gymnasiums erstrahlt in neuer Farbenpracht. Brigitte Du- pont und Harald Hopp aus Xanten zeigen ihre Ausstellung mit dem schlichten Titel „Bilder". Dahinter verbirgt sich eine breite Vielfalt unterschiedlicher Themen und Stile. Brigitte Dupont beschäftigt sich in ihren Acrylgemälden überwiegend mit der Begegnung von Menschen.
„Das können zum Beispiel zufällige Treffen auf der Straße, im Cafe oder auf Reisen sein", berichtet die Künstlerin. Anfänglich habe sie sich mit kolorierten Zeichnungen befasst und sich dann nach und nach malerische Techniken angeeignet. „Mir geht es darum, das Typische von Menschen expressiv darzustellen", sagt Dupont über ihre Arbeiten. Mit locker gesetzten Pinselstrichen verleiht sie auch ihren landschaftlichen oder abstrakten Darstellungen eine beschwingte Leichtigkeit.
Ihre ganze Wirkkraft entfalten die Bilder bei der Betrachtung aus einigen Metern Entfernung. Brigitte Dupont hat bereits mehrfach auf dem „Markt der Künste" bei der Weseler Kulturnacht ausgestellt und dabei Kirsten Bruderek kennengelernt, die die Ausstellung für den KDG-Förderverein in der Aula des Gymnasiums organisiert hat. Duponts Ehemann Harald Hopp hat sich von der Begeisterung seiner Frau für die Kunst anstecken lassen. Beide absolvierten Fortbildungskurse in der Europäischen Kunstakademie Trier sowie im Ar- tefact in Bonn. „Die Malerei macht ungeheuer viel Spaß. Man kann seine Kreativität ausleben und versinkt ganz in dieser Aufgabe", sagt Hopp, der sich bis vor drei Jahren vor allem dem Zeichnen widmete.
Seine Gemälde schaffen surrealistische und abstrakte Bildräume mit geheimnisvoller, entfremdeter Wirkung. Bei der Darstellung von Menschen, Tieren und Landschaften gibt es thematische Überschneidungen mit den Arbeiten von Brigitte Dupont. Das Ehepaar lebt in Xanten. Dupont ist als Sozialarbeiterin und Familientherapeutin in Krefeld tätig. Hopp geht dort seinem Beruf als Geograf nach.
„Durch die Bilder wird diese graue und nackte Halle zu etwas Wohnlichem", sagte Schulleiter Dr. Heinzgerd Schott bei der Eröffnung. Die neue Werkschau löst eine Ausstellung mit Schülerarbeiten zu bekannten Weseler Köpfen ab. Die Ausstellung mit 32 Gemälden ist bis nach Weihnachten in der Aula des KDG zu sehen. RP vom 17.10.2011

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