Kunst im KDG

 

WESEL (RP) Am Freitag, den 3. September um 18 Uhr lädt der Förderverein des Konrad-Duden Gymnasiums Wesel (KDG) zur Ausstellungseröffnung in die Aula ein. "Natur - ins Bildnerische übersetzt" lautet das Thema des Kunsterziehers Manuel Brüx. Die niederrheinische Landschaft ist bevorzugtes Thema des Gochers. Sein künstlerisches Talent erbte Brüx von seinen Eltern Walter und Elna Brüx, beide Bildhauer und Maler, die mit Plastiken unter anderem im Schloss Moyland vertreten sind. Seit 1985 leitet Manuel Brüx als Dozent Malkurse in Öl und Aquarell an der Heimvolkshochschule Wasserburg Rindern. In die Ausstellung führt die Vorsitzende des Fördervereins, Petra Hegmann, ein. Henry Robe an der Gitarre führt musikalisch durch das Programm. Aus RP vom 1.9.2010. Foto: privat.

 

Neue Ausstellung in der „guten Stube" des KDG

VON CORNELIA KRSAK in RP vom 7.9.2010

WESEL Aquarelle sind seine große Leidenschaft. „Eine solche Trans­parenz der Farben kann man mit Öl nicht annähernd erzielen", sagt Manuel Brüx. Der Kunsterzieher stellt derzeit unter dem Motto „Na­tur - ins Bildnerische übersetzt" in der Aula des Konrad-Duden-Gym­nasiums aus. Jetzt war die Eröff­nung. Organisiert wurde die Aus­stellung durch den Förderverein des Konrad-Duden-Gymnasiums Wesel. Die Vorsitzende Petra Heg­mann führte in das Werk des Künst­lers ein. Zur musikalischen Unter­malung spielte Henry Robe (Gitar­re). Die Ausstellung ist bis Ende Ok­tober in der Aula zu sehen.

Trotz seiner Begeisterung für das Aquarell lässt sich Brüx nicht auf eine bestimmte Stilrichtung festle­gen. Sein Interesse gilt in erster Li­nie dem Motiv, das er mit ganz un

terschiedlichen künstlerischen Mitteln gestaltet. Das bevorzugte Thema des Künstlers ist die nieder­rheinische Landschaft. Bei der Su­che nach interessanten Ausblicken geht Brüx gerne nach der Devise vor: Altbekanntes neu entdecken. Flexibilität bei der Wahl seiner Stil­mittel ermöglicht es ihm, immer wieder neue Blickwinkel zu finden, ganz gleich, ob er Lichtreflexe im Blattwerk eines Baumes beobach­tet und in impressionistischer Art mit Ölfarben auf die Leinwand bannt, oder die klaren Formen der weiten niederrheinischen Auen­landschaft in flächigen und doch räumlich wirkenden Bildkomposi­tionen aquarelliert.

Talent in die Wiege gelegt

Das künstlerische Talent wurde Brüx in die Wiege gelegt. Seine El­tern Walter und Elna Brüx, beide Bildhauer und Maler, sind mit Plastiken unter anderem in der Samm­lung von Schloss Moyland vertre­ten. Manuel Brüx absolvierte seine Ausbildung an der Werkschule in Krefeld und am Staatlich Pädagogi­schen Fachinstitut in Leverkusen und qualifizierte sich zum Kunster­zieher und Werklehrer. Weitere Stu­dien folgten an der Kunstakademie Düsseldorf mit dem Schwerpunkt in Malerei und Grafik bei den Pro­fessoren Andre Thomkins und Alfonso Hüppl. Seit 1985 leitet Brüx, der am Städtischen Gymnasium in Goch unterrichtet, als Dozent Mal­kurse an der Heimvolksschule Was­serburg in Rindern.

Ein Großteil seiner Bilder, die Stil­merkmale bekannter Künstler wie Cezanne, Klee, Monet oder Picasso aufgreifen, sind im Unterricht ent­standen. „Die Schüler dürfen mir dabei über die Schulter gucken und sehen, wie Kunst funktioniert", be­richtet der Lehrer. „Haus des Ler­nens" - das klinge oft etwas kühl und unpersönlich, sagte Direktor Dr. Heinzgerd Schott  bei der Aus­stellungseröffnung. Brüx' Bilder seien geeignet, die „gute Stube" des KDG mit Farbe zu beleben.

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