Fitnessparcours auf KDG-Schulhof

 

Erlös des Sponsorenlaufs fließt in den Kauf von 16 wetterfesten Fitnessgeräten, die 2010 installiert werden.

VON KLAUS NIKOLEI in RP vom 16.9.2009

WESEL Das Abitur nach zwölf Jahren hat zur Folge, dass die Schüler der Gymnasien immer öfter nachmit­tags Unterricht haben, entspre­chend mehr sitzen und sich weni­ger bewegen. „Doch Bewegung und Sport sind für die Jugendlichen äu­ßerst wichtig", weiß Direktor Dr. Heinzgerd Schott. Deshalb findet in den Jahrgangsstufen 5 und 8 mehr Sport- und Schwimmunterricht statt, gibt es das Wahlpflichtfach Biologie-Ernährungslehre, trainie­ren die Schüler für den Hanse-City-und den Weseler Drei-Wiesel-Lauf.

Idee des Pflegschaftsvorsitzenden

Neuester Mosaikstein im KDG-Sportkonzept: Im Frühjahr 2010 werden im Grüngürtel des Schul­hofs 16 wetterfeste Trimmgeräte aufgestellt. An Ruder- und Drück­bänken, Stepper, „Butterfly", einer Skilaufmaschine oder einem Dop­pelreck sollen Arm-, Bein- und Oberkörpermuskeln gestählt wer­den. Denn dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt, wussten schon die alten Römer.

Die Idee zu diesem in Wesel ein­maligen Freiluft-Fitnessparcours stammt von Heinz-Georg Oberender, dem Elternpflegschafts-Vorsitzenden, der auch als leitender Mit­arbeiter des städtischen Betriebes ASG bekannt ist. Profi Oberender hat die Gesamtplanung übernom­men und die Kosten ermittelt. 28 000 Euro wird die Anlage kosten, die an Wochenenden und in den Ferien jedermann offen steht.' Die Finanzierung ist geklärt. Die Hälfte, so hat die Schulverwaltung im Rathaus signalisiert, werde die Stadt tragen. Die andere Hälfte hofft Dr. Schott durch die Einnahmen des Sponsorenlaufes decken zu kön­nen. Wie berichtet, hatten sich am Freitag 1150 Schüler an der Aktion des Fördervereins beteiligt. Die Sportlichen joggten zwölf Kilome­ter oder schnallten sich auf dem Deich die Inliner unter, um nach Bislich und zurück zu rollen. Einige zogen im Heubergbad ihre Bahnen, alle anderen entschieden sich für einen zwölf Kilometer langen Spa­ziergang. „Wie viel Geld bei dem Lauf zusammengekommen ist, wis­sen wir noch nicht. Sollte aber et­was an den 14000 Euro fehlen, will der Förderverein einspringen", sagt Dr. Schott.

Für alle Fälle hat die Schule übri­gens noch 3000 Euro auf der hohen Kante. Das Geld wird dem KDG im Rahmen der AOK-Initiative „Fit durch die Schule" in zwei Raten zur Verfügung gestellt. „Doch eigent­lich wollen wir die zweimal 1500 Euro in andere Fitness-Aktivitäten fließen lassen. So zum Beispiel in die Anschaffung neuer Bälle für den Sportunterricht", erklärt Dr. Schott. Er ist stolz darauf, dass das von der AOK verlangte Bewertungs­konzept den Beifall der Jury gefun­den hat. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung muss das KDG nun regelmäßig Nachweise über die sportlichen Aktivitäten ihrer Schüler vorlegen.

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