Oberstufentheater

 

EIN SOMMERNACHTSTRAUM steht ab heute auf dem Spielplan der Theatergruppe des Konrad-Duden-Gymnasiums. Gestern war die Generalprobe. Jeweils um 19 Uhr wird das Stück von William Shakespeare dann noch Mittwoch und Donnerstag, 12. und 13. März, in der Aula der Schule aufgeführt. Dafür haben mehr als 30 Schülerinnen und Schüler knapp ein Dreivierteljahr einmal in der Woche unter der Leitung von Ernst Gadow geprobt. Während die Zwölfklässler damit ihren künstlerisch-musischen Kurs belegen, sind die Elftklässler freiwillig im Ensemble, die 13. Klassen meist vom vergangenen Jahr dabei geblie­ben. Mit Noah Smeets mischt sogar ein Schüler der sechsten Klasse mit - er spielt den indischen Knaben. Der Sommernachtstraum wurde nicht nur ausgewählt, weil es ein sehr schönes Stück ist, sondern auch, weil viele Schauspieler gebraucht werden. Bestens geeignet für die große Gruppe am Konrad-Duden-Gymnasium. (zak: Markus Weißenfels in NRZ vom 11.3.2008)
 
 

Shakespeare-Komödie am KDG

WESEL (liba) Elfen, Feen, Könige -phantasievoll geht es in diesen Ta­gen am Konrad-Duden-Gymnasi­um (KDG) zu, denn dort laufen die Proben für das Theaterstück auf Hochtouren. Die Theatergruppe -31 Mitglieder der Jahrgangsstufen 11 bis 13 - spielt unter der Leitung von Ernst Gadow die Komödie „Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare. Sogar am Sonntag fand sich die Theatergruppe schon um 10 Uhr zur gemeinsamen Probe in der Aula ein. Im dunklen Saal herrscht kon­zentrierte Stille, während auf der Bühne die Szenen vor einer märchenhaft bunten Kulisse gespielt werden. Nicht nur Disziplin, son­dern vor allem Geduld ist gefragt, da bis zum eigenen Auftritt oft lan­ge Wartezeiten entstehen. Theater­liebhaber Gadow setzt auf das Kön­nen seiner Schüler. „Manchmal hakt es noch, aber insgesamt laufen die Proben nicht schlecht, und das Team ist gut", sagt er.

„Die Übergänge der einzelnen Szenen sind noch etwas chaotisch", findet Schülerin Maxima Szczepanek, aber das Theaterstück, gefällt ihr. „Eine schöne Komödie", bestä­tigen Katrin Schlegel und Lea Brüx (Stufe 12). Neben der Begeisterung für Shakespeares Geschichte hat Ernst Gadow dieses Stück auch des­halb gewählt, weil es recht viele Rol­len hat. So sind lediglich die Haupt­rollen in doppelter Besetzung ver­treten. An der Gestaltung von Büh­ne, Kostümen und Tänzen wirkten Lehrer und Eltern ehrenamtlich mit, und für die Beleuchtung ist die Technik-AG unter der Leitung von Karl Hömberg zuständig. Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy schafft zusätzlich Atmosphäre.

Wirrungen der Liebe

„Ein Sommernachtstraum" ist eine Komödie in fünf Akten und vor allem eine Geschichte von den Wir­rungen der Liebe. Dabei werden vier Handlungsstränge miteinan­der verknüpft. Den Rahmen bildet die bevorstehende Hochzeit des Herzogs Theseus mit der Amazo­nenkönigin Hippolyta. Am Hoch­zeitstag soll sich das Schicksal Hermias entscheiden, die einen jungen Mann liebt, der aber ihrem Vater nicht gefällt. Hermia flieht mit ih­rem Lysander in den Wald. Demetrius, ein Konkurrent, geht ihnen nach, seinerseits verfolgt von Helena, die ihn liebt. Gleichzeitig tragen Oberon und Titania, Elfenkönig und Elfenkönigin, einen Streit aus. Dem Weber Zettel zaubert Oberons Gehilfe Puck einen Eselskopf an. Durch einen weiteren Zauber Ober­ons verliebt sich Titania in ihn. Aufführungen sind heute und morgen sowie Donnerstag, 13. März, jeweils ab 19 Uhr in der Aula des KDG. Der Eintritt ist frei.
Rheinische Post vom 11.3.2008

 

(RP) Einen lohnenden Theaterabend im KDG mit der Aufführung von Shake­speares „Sommernachtstraum" er­lebte jetzt Richard Wolsing. Er schilderte der RP gestern seine Eindrücke: „Irrungen und Wirrungen der Liebe, ko­mödiantisches Geplänkel, derber Witz und alberne Reden - William Shake­speare in bester Form bot die Theater­gruppe des Konrad-Duden-Gymnasiums in der Aula der Schule mit ihrer Interpre­tation des ‚Sommernachtstraums'. Hervorragend auch die Kostüme, die in bewährter Weise durch Ilka Beckmann und Sigrid Stock auf die einzelnen Grup­pen abgestimmt waren. Ein wunder­schönes, aber einfaches Bühnenbild und gute Technik ergänzten den einmaligen Eindruck einer gelungenen Aufführung. Wie auch schon in den Vorjahren waren Beate Knoblich und Josef Blind für den Entwurf, die Gestaltung und den Bau der Bühne zuständig.

Karl Hömberg sorgte mit der Technik AG stets für die richtige Ausleuchtung und die musikalische Untermalung mit Wer­ken von Mendelsohn Bartholdy. Die Ge­samtleitung und Regie hat der Leiter der Gruppe Ernst Gadow. Alle Schauspieler der Gruppe vom Dienstagabend gaben ihr Bestes. Das Publikum war hellauf be­geistert und spendete lange Beifall. Mir haben besonders gefallen: Sina Rauds-zus als Puck und die Truppe der Hand­werker mit Florence Stawinoga als Peter Squenz, Desiree Richter als Zettel, Mo­ritz Adler als Thisbe, Nina Marenberg als Wand, Swantje Kahl als Löwe und Moira Jahn als Mondschein. Wer ebenfalls gerne einen lustigen, un­terhaltsamen Abend verbringen will, sollte sich die letzte Vorstellung heute um 19 Uhr im KDG ansehen." Heimatreporter Richard Wolsing in der RP vom 13.3.2008

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