Kreative Pennäler auf der Bühne

 

Schule I: Über viereinhalb Stunden unterhielten die Schüler ihr Publikum aufs Beste – mit Musik, Theater und Tanz

MARIE TIMMRECK in NRZ vom 8.9.2008

WESEL. Das Beste, was das Konrad-Duden-Gymnasium (KDG) zu bieten hat, gab's zum Ende der Jubiläums-Festwo­che. Im voll besetzten Bühnen­haus lief zum 666. Geburtstag der Penne eine mehr als vier­stündige Show mit einer bun­ten Best of-Mischung aus Big Band, Musical, Theater und Tanz. Moderiert wurde der Abend von Abiturient und Ko­mödiant Bastian Tebbe.

Fordern, um zu fördern

„Am KDG hat jeder die Ge­legenheit, seine kreativen Ta­lente zu entfalten", lobte gleich zu Beginn Bürgermeisterin Ul­rike Westkamp. Die Tanzgrup­pe um Lehrerin Mariam Gott­lieb startete und präsentierte fehlerfrei einen Mix aus alten und neuen Songs. Von Aufre­gung kaum eine Spur. Auch die Musical-Truppe von Volker Haubitz zeigte gekonnt, was ein Jahr lang einstudiert wurde: „Ritter Rost und Prinz Protz". In der 20-minütigen Fassung kam das bunte Stück vor allem bei den jüngeren Gala-Besu­chern sehr gut an. In Zeiten von G8 konnte das KDG ein­mal mehr beweisen, dass frei­willige Aktivitäten - auch nach dem Unterricht - mit zur Schulbildung gehören. „Wir fordern, um zu fördern", erläu­terte Schulleiter Dr. Heinzgerd Schott das  Konzept.  „Diese Tradition ist etwas, auf das un­sere Schule sehr stolz sein kann - trotz aller Irrwege in den letz­ten 666 Jahren". Und so wird durch das umfangreiche Nach­mittagsangebot in den Arbeits­gemeinschaften „das Lernen so angenehm wie möglich gestal­tet". Einen Dank sprach er dem Förderverein und der Schul­pflegschaft aus. „Das Feuer am KDG brennt noch immer", freut sich Schott und überließ dem  Schulzirkus   „Butterfly" die Bühne. Diese feste Instituti­on der Schule begeisterte mit einem „Fluch der Karibik"-Programm und atemberauben­der Akrobatik.

Sommernachtstraum in Hippie-Kostümen

Jonglierkeulen flogen durch die Luft, Hoch- und Einräder wurden perfekt beherrscht. Es folgte die Theatergruppe der Oberstufe mit dem letzten Akt aus Shakespeares Sommer­nachtstraum. Inszeniert von Lehrer Ernst Gadow wurde das Stück mit Hippie-Kostümen, Musik und Tanz ein voller Er­folg.

Viel Anerkennung gab es prompt von Schulstaatssekre­tär Günter Winands, der extra aus München angereist war. „In gut ausgebildete Menschen müssen wir unser ganzes Kapi­tal stecken", so seine Forde­rung.

PETER MINUIT

Den perfekten Abschluss des äußerst unterhaltsamen Abends bildete die Big Band mit Sängerin Laura Jennen unter der Leitung von Alfred Opel. Unter anderem erklang der Hit „New York, New York". Peter Minuit, Gründer eben jener amerikanischen Stadt, war übrigens auch Schüler des Konrad-Duden-Gymnasi­ums.

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