KDG: Zukunft heißt Ganztag

 

Bemerkenswerte Rede: Dr. Heinzgerd Schott

WESEL (bp) Für Dr. Heinzgerd Schott, Leiter des Konrad-Duden-Gymnasiums, ist der Weg der Wese­ler Gymnasien zur Ganztagsschule klar vorgezeichnet. In seiner An­sprache bei der Gala zum 666-jähri­gen Bestehen des KDG im Bühnen­haus hat Schott darauf hingewie­sen, dass der Stadt in den kommen­den Jahren „erhebliche Investitio­nen" ins Haus stünden, um Raum-und Sachausstattungen der Gym­nasien auf Ganztagsniveau zu brin­gen. Schott drängte in seiner Rede, die von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und den Fraktionschefs von CDU und SPD verfolgt wurde, rechtzeitig die notwendigen Fi­nanzmittel einzuplanen. „Die not­wendige Umstrukturierung wird keine billige Angelegenheit", sagte der Schulleiter.
[Die ganze Rede ist auf dieser Homepage unter Schule/Schuljubiläum nachzulesen]

RP vom 10.9.2008

Stadt will sich bewerben

SCHULE. KDG soll Ganztagsgymnasium werden, aber nur eine Penne im Kreis wird gefördert.

WESEL. Im Rathaus werden die Weichen für ein Ganztags­gymnasium gestellt. Denn 2009 möchte die Stadt sich beim Land bewerben. Ein Gymnasi­um pro Kreis soll nun Jahr für Jahr hinzukommen. 100 000 Euro an Zuschuss flössen dann vom Land, dieselbe Summe müsste die Stadt dazulegen. Konkurrenz gibt es bereits in Moers, wie der zuständige Dezernent Wolfgang Jung gestern auf Anfrage sagte. Ob weitere Gymnasien mitmachen möch­ten, ist offen. Jung betonte, dass man sich an den räumlichen Gegebenheiten orientieren und einen entsprechenden Vorschlag im Schulausschuss präsentieren werde. Nach NRZ-Informationen soll es sich um das Konrad-Duden-Gymnasium handeln. (P.H.)

Der Weseler vom 10.9.2008

 

WESEL (bp) FDP-Fraktionschef Friedrich Eifert hat dem Konrad-Duden-Gymnasium „aufgrund der räumlichen Gegegenheiten" Priori­tät gegenüber dem Andreas-Vesalius-Gymnasium eingeräumt beim Bestreben, den Ganztag zu bekom­men. „Das KDG ist erste Wahl." We­sel müsse sich auf eine Schule kon­zentrieren, weil jährlich nur ein Gymnasium im Kreis vom Land die Chance bekommt, auf Ganztagsbe­trieb umzusatteln. Eifert bekräftige die Forderung von KDG-Chef Dr. Heinzgerd Schott, dass Wesel recht­zeitig ausreichend finanzielle Mit­tel zurückstellen müsse, den Ganz­tag an Gymnasien sicherzustellen. „Investition in Bildung ist unab­dingbar für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Wesel", sag­te Eifert. Ein Ganztagsgymnasium sei auch „logische Konsequenz" des Bemühens der Stadt, Fachhochschul-Standort zu werden.

RP vom 11.9.2008

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