Gottesdienst zum Abi mit Tor am Altar

 

INTERVIEW in RP vom 13.6.2008

WESEL Den Gottesdienst zur Entlass­feier der fast 100 Abiturienten am Konrad-Duden-Gymnasium am Samstag, 10 Uhr, im Dom, haben Schüler vorbereitet. Sie entschie­den sich mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft für das Motto „Abitur- das Eröffnungsspiel". Un­terstützt hat sie Pastoralreferent Raphael Günther. Mit ihm sprach RP-Redakteur Gerd Heiming.

Rollt im Dom der Ball?
Günther So weit wird es nicht kom­men. Aber wir werden im Altar­raum ein Fußballtor aufstellen. Und alle, die den Gottesdienst be­suchen, bekommen am Eingang eine Eintrittskarte. Das Vorberei­tungsteam wird Trikots tragen.

Wie stark ist das Team?
Günther Mit dem evangelischen Pfar­rer Christoph Kock und mir würde es gerade für eine Fußballmann­schaft reichen, also elf.

Wie wird das Thema Fußball inhalt­lich umgesetzt?
Günther Zunächst gibt es einen Rückblick. Unter dem Stichwort „Mannschaft" geht es um Gemein­schaftserlebnisse. Mit „13 Jahre Training" erinnern die Schüler an manche Mühen beim Lernen. Die eigene Rollenfindung ist mit „Mei­ne Position" beschrieben.

Blicken die Schüler auch voraus?
Günther Mit „Vereinswechsel" spie­len sie auf das an, was nach der Schule kommt. Mit „Abseits" be­schrieben sie, dass alle Lebensplä­ne Risiken in sich bergen.

Welchen Bibeltext hören die Gottes­dienstbesucher?
Günther Die Pfingstgeschichte, die von der Aussendung des heiligen Geistes erzählt. Zwei Schüler wer­den den Text auslegen. Es geht um die Frage, wie die Jünger aus der Defensive kommen, nachdem ihr „Trainer" Jesus ans Kreuz geschla­gen wurde. Die Botschaft ist: Der heilige Geist hilft uns, in die Offen­sive zu gehen und die Zukunft zu meistern.

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