Es war einmal ...

 
 
 

KDG-Literaturkurs bittet zum märchenhaften Abend

WESEL (RP) Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr veranstaltet der Literaturkurs der Stufe 12 des Konrad-Duden-Gymna­siums einen Literaturabend. Morgen ab 19 Uhr geht es in der Aula des KDG um Märchen. Gezeigt werden Sketche, selbstgeschriebene Märchen und zahl­reiche Filmprojekte. Der Eintritt ist frei.
Aus: RP vom 1.4.2008

 
 
 

LITERATURABEND. Schülerinnen und Schüler des Konrad-Duden-Gymna­siums präsentierten Eigenkreationen zum Thema Märchen.

WESEL. Kein dichter Mär­chenwald erwartete die Besu­cher am Mittwochabend in der gut gefüllten Aula des Konrad-Duden-Gymnasiums. Von ei­nem prunkvollen Schloss ganz zu schweigen. Die Dekoration trat in den Hintergrund. Unter dem Titel „Es war einmal..." gelang es den rund 20 Schüle­rinnen und Schülern, allein mit der Kraft der Phantasie alte Ge­schichten zum Leben zu er­wecken. In knapp zwei Stun­den trug der Literaturkurs der Stufe zwölf Parodien, Filme und selbstgeschriebene Mär­chen vor. Leiterin des Kurses war Lehrerin Christine Wal­kenhorst.

Ob mit einem Playmobil-Fo-toroman zu Schneewittchen oder den Klagen von Prinzen, die sich über das Zusammenle­ben mit verwöhnten Prinzessinen beklagten: Immer wieder brachen die Schüler mit ihren Versionen bekannter Mär­chenklassiker Klischees auf. In einer modernen Filmversion von „Rotkäppchen" hatten die Schüler die Perspektiven der Titelheldin und des Wolfs („Wolf-Cam") gegeneinander montiert. Lachend sah das Pu­blikum zu, wie der trottelige Wolf seinem Schicksal entgegen lief.

Neben vielen humorvollen Parodien hatten die Schüler auch Besinnliches im Pro­gramm. Etwa die Adaption ei­nes japanischen Märchens, das von der Beziehung zwischen einem geretteten Kranich und einem alten Mann handelte. Eingespielte Musik und Bilder an der Leinwand ließen das Pu­blikum die Geschichte nach­empfinden. Ein Dornröschen-Ballett präsentierten Lea Brüx und Marie Timmreck. Zu ei­nem Song aus dem Film „Forest Gump" trippelten die beiden graziös über die Bühne.

Hervorragend gefiel das selbstgeschriebene Märchen von Jasmin Watolla aus der 5 b. Die Siegerin eines Klassen­wettbewerbes erzählte von den Abenteuern des armen Mül­lerssohnes Franz und beein­druckte sowohl mit ihrer Vor­tragsweise als auch mit der sprachlich ausgefeilten Umset­zung. Die Zuschauer waren be­geistert. Sie konnten in einem Märchenquiz selbst ihr Wissen testen. (eise) NRZ vom 4.4.2008

 

Märchenhafter Abend auf der Bühne des KDG

WESEL (jd) „Und wenn sie nicht ge­storben sind, dann leben sie noch heute." Dieser „märchenhafte" Spruch war Donnerstagabend in der Aula des Konrad-Duden-Gym­nasiums Programm. Der Literatur­kurs der Jahrgangsstufe 12 stellte Märchen in Lesungen, Sketchen, Filmen und Musikstücken teils in neuen und bisweilen lustig-ironi­sche Interpretationen von Dorn­röschen bis Hänsel und Gretel dar. Dies wurde bereits zu Beginn deutlich, als ein Film über Schnee­wittchen gezeigt wurde, der mit in­tegrierter „Wolf-Cam" und Metal-Musik unterlegt war. Die Geschich­te von Dornröschen wurde gelesen und als Ballett erzählt. Großen Ap­plaus erntete eine fiktive Gerichts­verhandlung, in der der Tod der al­ten Hexe, die Hänsel und Gretel getäuscht hatte, aufgerollt und schlussendlich Schneewittchen als Täterin überführt wurde.

Leonie Klewinghaus und Lenina Stauder verfolgten gespannt, was die „Großen" aus ihrer Schule so al­les auf die Beine gestellt hatten: „Wir finden es gut, dass die Veran­staltung nicht zum Einschlafen ist", so die zwölfjährigen Kritikerinnen. Die Leiterin des Kurses, Christine Walkenhorst, war mit dem Einsatz ihrer Schüler vollauf zufrieden: „Sie haben das sehr gut gemacht und waren sehr engagiert." Die Pädago­gin betonte, dass alle Texte und Darbietungen von den Schülern selbst geschrieben worden seien und ein weiterer Literaturabend, voraussichtlich im Sommer, folgen werde. „Was wir dann machen, steht aber noch nicht fest."

Rheinische Post vom 4.4.2008

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