Beamte erst mit 68 in Pension

 

Rentenexperte: Beamte erst mit 68 Jahren in Pension

BERLIN (brö) Der Freiburger Finanzwis­senschaftler und Rentenexperte Bernd Raffelhüschen hat sich für einen höhe­ren Renteneintritt bei Beamten ausge­sprochen. „Wenn die in der privaten Wirtschaft geltende Rente mit 67 wir­kungsgleich auf die Beamten übertra­gen werden soll, können die Beamten erst mit 68 in Pension gehen", so Raffel­hüschen gegenüber unserer Zeitung. Der Grund: Das Verhältnis zwischen Steuerzahlern und Pensionären sei mit­telfristig noch schlechter als die Relation zwischen Beitragszahlern und Rentnern in der gesetzlichen Rentenversicherung, so Raffelhüschen. Die Bundesländer mit ihrem hohen Personalanteil mit beam­teten Lehrern und Polizisten müssten in 20 Jahren doppelt so viel für Pensionen ausgeben wie heute.
Aus RP vom 9.2.2008

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